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Aktuelles aus der Abteilung Leichtathletik/Rasenkraft
Marathon: ein „Erstes Mal“ PDF Drucken E-Mail

Für viele Läufer ist es ein großes Ziel, die längste olympische Laufdisziplin der Leichtathletik von 42,195 km zu absolvieren. Diese Strecke wurde gemäß einer griechischen Sage über einen Laufboten gewählt. Dieser soll in Athen tot zusammengebrochen sein, nachdem er erschöpft von Marathon kam, um über den dortigen Sieg zu berichten.

Ein Mitglied der Abteilung Leichtathletik des TV Waldmünchen hat die Herausforderung in diesem Jahr ebenfalls gesucht und am 02.06.2019 am Regensburger Stadtmarathon teilgenommen.

Es sollte für die Läufer – nach einem Todesfall in den Vorjahren – ein verhältnismäßig ruhiges Ereignis werden, wenngleich die Rettungskräfte 45 Einsätze zu verzeichnen hatten und drei Personen ins Krankenhaus transportiert werden mussten. Die meisten dieser Fälle dürften vermutlich der Hitze an diesem Tag geschuldet sein, denn das Thermometer zeigte beim Start um 08:30 Uhr bereits 23 °C und rund 30 °C zur Mittagszeit im Finale an.

Neben der vorausgesagten Hitze bereitete der Waldmünchnerin die komplett gepflasterte oder asphaltierte Straße vor dem Start Sorgen. Für ihren Probemarathon und Läufe in der Freizeit wählt sie bevorzugt Wald-, Feld- und Forstwege und fürchtete daher die gelenkstrapazierende harte Strecke. Zu der enormen Belastung der Gelenke sollte das Ereignis nun durch die hohen Temperaturen noch eine Hürde für den Kreislauf werden.

Bald nach der sehr unkomplizierten und schnellen Startnummernausgabe fiel bereits der Startschuss und rund 3500 Halbmarathon-, Dreiviertelmarathon- und Marathonläufer stürmten in die erste Runde mit Kehrt im „Contiring“, der Teststrecke des Reifenproduzenten Continental. Die erste Runde – also der Halbmarathon – ging für die Waldmünchnerin relativ locker von den Beinen, auch wenn die Luft von Beginn an stickig und schwül war. Nach etwa 01:55 konnte sie in die zweite Runde starten und freute sich erstmal über den Platz auf der Strecke: ohne die Halbmarathonkandidaten musste jetzt kaum noch überholt und abgebremst werden.

Dennoch hatte sie deutliche Leistungseinbußen zu verzeichnen: Lief sie in der ersten Hälfte durchgehend noch gut 11 km/h, waren es nun nur noch gut 9 km/h. Zudem schien die Sonne unerbittlich. Eine Kopfbedeckung war unerlässlich und die Gartenschlauchduschen von aufmerksamen Anliegern an der Strecke empfand sie als eine wahre Wohltat!

Wie erwartet sollten die letzten 10 Kilometer am schwierigsten werden: Die Kilometertafeln mussten in größerem Abstand platziert worden sein. Da schien es wie eine geplante Unterstützung des Veranstalters, dass ab etwa Kilometer 36 die Strecke wieder gefüllt wurde. Denn ab dem Ostentor stießen die Läufer des Viertelmarathons, deren Startschuss um 11:30 Uhr gefallen war, zu den Marathonkandidaten. So erwachte der Ehrgeiz der Waldmünchnerin und sie konnte mit nochmals gesteigertem Tempo noch einige Überholmanöver starten.

Mit einer Zeit von 04:09:10 erreichte sie nach 42,195 km um etwa 12:40 Uhr – circa eine Stunde nach der schnellsten Frau – sehr erleichtert das Ziel, freute sich über ihre Medaille, die Glückwünsche und viele Wassermelonen an der Verpflegungsstation.

Nach einer Stärkung, einer Wasserhahndusche und ein paar Dehnungsübungen stand ihr Resümee fest:

Marathon? Kann man mal machen. Muss aber nicht regelmäßig sein. Bereuen wird sie ihn nicht und schließt nicht aus, bei interessanterer und vor allem natürlicher Streckenführung nochmals zu starten. Treppab empfand sie Geländer zur Entlastung der Knie noch drei Tage lang als eine wunderbare Erfindung!


 
Mühlbauer Spendenlauf 2019 PDF Drucken E-Mail

Für einen guten Zweck aktiv zu sein – unter dem Motto stand das Sportereignis des 15. Mühlbauer Spendenlauf am 25.+26. Mai und Sportler reisten aus aller Welt an.

Dies war nicht nur eine Laufveranstaltung  für Kinder und Jugendliche über 1,3 + 3 km, sowie die Distanzen der Erwachsen über 6,2 und 12,5 km bis hin zum Halbmarathon. Für all die Nordic Walker ging es hier am Samstag (25.5.) um die Europa Meisterschaft über 10 km mit 131 Startern und am Sonntag (26.5.) um die deutsche Meisterschaft auch über die 10 km Distanz. Auch ohne Meisterschaft konnten Nordic Walker über eine Strecke von 6,2 km am Nachmittag  teil nehmen.

1300 Sportler aus 28 Ländern waren auf der Meldeliste für die einzelnen Disziplinen registriert.

Während Helmut Schneider an beiden Meisterschaften im Nordic Walken über 10 km teilnahm, hatte Hilke Zakrzewski sich für die 6,2 km Distanz angemeldet. Die Strecke führte erst über das Firmengelände und den größten Teil durch den Wald, der allen Läufern + Walkern viel Schatten spendete. Hilke erreichte das Ziel in 42: 27 Min. und wurde 2. In ihrer Altersklasse W 70.

Die Siegerehrung fand später in einem großen Zelt statt. Ein Siegerpodest  für die ersten 3 Plätze war auf der Bühne platziert  worden und für jeden der Erste wurde, wurde die National Hymne gespielt. Die Sieger präsentieren sich auch ganz stolz mit ihrer National Fahne.

Helmut ging 2x auf Treppchen. Er erhielt bei der Europa – wie auch der Deutschen Meisterschaft den 2. Platz in seiner Altersklasse M 70 mit 1:09:27 Std.

Bei der Europa Meisterschaft sahnten besonders Athleten aus Polen + Frankreich kräftig ab.

Es war wieder ein Großereignis in der Region, das viel zur Völkerverständigung beitrug.


 
Herausforderung „Sportabzeichen“ gemeistert PDF Drucken E-Mail

29 Sportler folgen der Aktion „Höher, weiter, schneller!“ der Abteilung Leichtathletik

Viele Sportbegeisterte konnten bei der neuen Veranstaltungsreihe „Sportabzeichentage“ des TV Waldmünchen an den vergangenen Samstagen bei bestem Sportwetter ihre Leistungen zeigen. Dabei hatten auch die Jüngsten viel Freude und legten größten Ehrgeiz an den Tag.

 

Im Rahmen der Aktion bietet der Verein die Gelegenheit, die eigenen sportlichen Fähigkeiten anhand den offiziellen Vorgaben des Deutschen Olympischen Bundes zu prüfen und seine Ergebnisse mit Gleichgesinnten zu vergleichen. Geprüft werden die Bereiche Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Dabei werden je Kategorie verschiedene Möglichkeiten geboten, um Punkte zu erlangen. Koordination kann zum Beispiel durch die Disziplinen Hochsprung, Weitsprung, Schleuderball, Seilspringen oder Gerätturnen bewiesen werden.

 

Der Einladung der Abteilung Leichtathletik folgten bereits insgesamt 29 Teilnehmer zwischen 7 und 64 Jahren und ließen sich von den beiden DOSB-zertifizierten Sportabzeichenprüfern Sabine Ruhland und Hans Schmidt testen. Von allen eingetroffenen Sportlern konnten bereits 20 alle Leistungsanforderungen des DOSB erfüllen. Für die übrigen neun und alle weiteren Interessierten in jedem Alter wird im September dieses Jahres nochmals die Gelegenheit geboten, sportliches Geschick zu zeigen. Es bleibt also noch Zeit, den eigenen Trainingszustand zu verbessern, bevor Ende des Jahres die Verleihung der Abzeichen in Bronze, Silber und Gold erfolgt. Für die Leistung bieten die Krankenkassen reizvolle Prämien oder finanzielle Belohnungen.

 

Weitere Informationen unter anderem zu den Anforderungen können unter www.deutsches-sportabzeichen.de/service/materialien abgerufen werden und per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. erfragt werden.


Die Jüngsten begeistern sich für den Weitsprung


Die Abteilung Leichtathletik freute sich über zahlreiche Teilnehmer beim zweiten Sportabzeichentag

 
Störlauf 2019 PDF Drucken E-Mail

Beim Jubiläumslauf – der 20. Störlauf am 11.5. – gab es ein perfektes Laufwetter und eine grandiose Stimmung im Park + auf der Strecke. Es ist die größte Laufveranstaltung in Schleswig-Holstein, an der Tausende Läufer und Walker in allen Altersklassen teilnehmen.

Zu diesem besonderen Lauf reist Hilke Zakrzewski jedes Jahr von Bayern nach Norddeutschland in die Kreisstadt Itzehoe und vertritt dort den TV Waldmünchen.

Verschiedene Strecken und Distanzen werden angeboten. Es beginnt mit den Kinderläufen über 400m + 2 km, sowie die 5 + 10 km und dem Halbmarathon. Außerdem für die Nordic Walker die 5 + 10 km Distanz. Zum ersten Mal wurde auch die Schleswig-Holstein Landesmeisterschaft ausgetragen.

Sehr beliebt ist die Laufstrecke über 5 km, an der 3 000 Schüler + Erwachsene teilnahmen. Dafür gab es 4 Startzeiten a ca. 800 Läufer. Die letzte Startzeit war um 17 Uhr, zu der Hilke startete. Mit ihr liefen auch ihre Lauffreunde Angelika, Leoni, Helga + Dieter. Die Strecke ging zuerst über eine Asphaltstraße, dann entlang einem Park und Waldrand. Der Wendepunkt war nach 2,5 km. Am Straßenrand und besonders vorm Ziel wurden die Läufer tüchtig angefeuert.

Hilke meisterte die Strecke in 39:26 Min. und wurde 2. In ihrer Altersklasse W 70.






 
Die Laufsaison 2019 hat begonnen PDF Drucken E-Mail

Bei Bilderbuchwetter kamen am 6.April weit über 900 Läufer zum 19. Frühlingslauf nach Kallmünz.

Diesmal war vom TV Waldmünchen Hilke Zakrzewski nicht allein bei dieser Laufveranstaltung, denn Eva Richter nahm das erste Mal mit dran teil.

Außer den Kinder- und Schülerläufen wurden noch die Distanzen 5 und 10 km, sowie ein Halbmarathon angeboten.

Hilke hatte sich wieder für den 5 km Lauf angemeldet und Eva wollte an dem Halbmarathon teilnehmen.

Wie immer war der Start am Marktplatz.  Mit 210 Läufern startete Eva um 14 Uhr in den Halbmarathon. Der nächste Start waren die 10 km Läufer.

Gemischt war das Feld der 5 km Teilnehmer, für die um 14:40 Uhr der Startschuss fiel. Mit 171 Läufern ging Hilke in diesen Wettkampf.

Die Strecke führte zunächst durch die Altstadt und dann entlang dem Naab Fluss. Ein Wendepunkt war nach 2,5 km. Die Getränkestadion davor war eine willkommende Erfrischung.

Gab es auf dem Hinweg nur Wasser, wurde nach dem Wendepunkt (Rückweg) außerdem Cola + Iso angeboten. Hilke erhielt sogar einen ½ Becher SEKT J.

Leider kam sie damit auch nicht in Schwung.

Der Zieleinlauf war wieder auf der großen Rasenfläche direkt am Naab-Fluss, wo auch die Siegerehrung stattfand. Leider schaffte Hilke nicht die Zeit vom Vorjahr und war sehr enttäuscht mit 48:43 Min. ins Ziel zu kommen. Eva gelang es weitaus besser. Sie meisterte den Halbmarathon in 1:46,23 Std. und war zufrieden mit ihrer Zeit.

Sie kam als 13.der Frauen im Gesamteinlauf ins Ziel und wurde 7. In ihrer Altersklasse W

Sehr vielseitig und gut war wieder die Verpflegung nach dem Lauf für alle Läufer im Zielbereich. Mit diversen Getränken, Obst, Kuchen und vieles mehr, wurden die Läufer wirklich verwöhnt.